Als Talk-Gast beim Medienforum Mittweida

Alles beginnt mit einem Anruf von Philine, die ich gut aus dem Organisationsteam vom Jugendmediencamp kenne. Natürlich will ich nicht ablehnen, als die sie mich unvermittelt einlädt, als Podiumsgast beim Medienforum Mittweida zum Thema Vertrauenskrise im Journalismus und Medienkompetenz zu sprechen. Dabei bin ich weder Medienwissenschaftler noch „renommierter Experte“ auf diesem Gebiet, sondern nur ein Vertreter des Jugendpresse-Netzwerks.

Erst dachte ich noch an einen stickigen Seminarraum mit ein paar versprengten Studenten der Medien-Fakultät (von der ich immerhin schon gehört hatte). Doch dass ich mich plötzlich – für die Kameras geschminkt – in einem großen Studio in einer professionellen Talkrunde wiederfinde und mit namhaften Medienmenschen vor hunderten Besuchern meine Gedanken vortragen darf – damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

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Über das neue Berliner Jugendportal

Mit dem neuen Berliner Jugendportal, kurz „jup! Berlin“, will der Senat neue Wege der ePartizipation einschlagen. Das Portal soll die zentrale Informations- und Beteiligungsplattform für junge Hauptstädter werden. Geplant ist, hier einen ständigen Austausch zwischen jungen Menschen und Entscheidungsträgern zu ermöglichen, zum Beispiel über Umfragen, moderierte Chats oder Videokonferenzen. Geplant ist zudem ein Informationsangebot zu Themen wie Berufsorientierung, Krisenhilfe und Schule, ein Jugendmagazin und eine virtuelle Karte, auf der Veranstaltungen und Projekte in den Kiezen gepinnt werden können.

Das Projekt ist nicht unumstritten. Nach Meinung der LAG Medienarbeit wären die Mittel – immerhin 750.000 Euro bis zunächst Ende 2017 – in dezentrale Projekte besser investiert. Auch am Sinn einer solchen Plattform regen sich Zweifel, von denen sich Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) aber nicht beirren lassen möchte: Ihr Wunschprojekt geht online.

Mehr dazu in meinem Artikel für den Tagesspiegel.

Crowdfunding, Genossenschaften, Spenden

Unter dem Titel „Journalismus anders finanzieren“ diskutierte der Medientresen der Jungen Presse Berlin, wie man angesichts schwacher Erlöse durch Verkäufe und aus Anzeigen redaktionelle Arbeit alternativ finanzieren kann.

Zu Gast waren Theresia Enzensberger von krautreporter.de, Konny Gellenbeck von der Tageszeitung taz und Mark Heywinkel, Redaktionsleiter des spendenfinanzierten Online-Projektes Vocer.

Mein Artikel dazu im JUPMA: