„Süddeutsches Modell“ oder ostdeutscher Sonderweg?

Mit der flächendeckenden Einführung der Direktwahl des Bürgermeisters erfuhr das Amt eine erhebliche Stärkung gegenüber den Gemeindeorganen und der Verwaltung. Seine starke Position gehört heute zu einem unverkennbaren Strukturelement aller deutschen Gemeindeordnungen.

In diesem Zusammenhang wird oft von einem „Siegeszug“ der Süddeutschen Ratsverfassung gesprochen. Doch inwieweit trifft dies auch auf die Neuen Bundesländer zu, die aufgrund ihrer Erfahrungen aus dem demokratischen Aufbruch zu Beginn der 90er Jahre ganz eigene direktdemokratische Elemente in ihre Gemeindeordnungen übernommen haben?

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